Keine Zeit für den herrlichen Rundblick hatten offensichtlich die Tagesschnellsten bei der fünften Auflage des Nordkette Vertical Run von Innsbruck zur Seegrube über 6,7 km und herausfordernden 1332 Höhenmetern, auf dem Siegerpodest standen dabei der Salzburger Mathias Gwechenberger und die in Innsbruck lebende Allgäuerin Sophia Reuß.
Ein hochkarätiges Starterfeld an der Spitze der 260 StarterInnen aus zwanzig Nationen ließ bei traumhaften Bedingungen die Hoffnung auf schnelle Endzeiten zu – und letztlich kam es dann auch so. Tagesschnellster wurde Mathias Gwechenberger nach 53:38 Minuten. Damit verpasste der 34jährige Salzburger, der übrigens Anfang Juni im slowenischen Kamnik bei den Europäischen Off Road-Championships mit dem Nationalteam beim Uphill-Wettbewerb Achter wurde, den Streckenrekord von Julius Ott um lediglich 37 Sekunden. Der starke Skibergsteiger Martin Anthamatten aus dem Schweizer Wallis holte sich mit 56:31 Minuten Rang zwei vor dem Pfälzer Max Rahm (57:31).

Schnellste Frau war die inzwischen in Innsbruck lebende Allgäuerin Sophia Reuß, die das Ziel an der Seegrube nach 1:01:09 Stunden erreichte. Die 29jährige gewann in diesem Jahr bereits den Hochkönig Ultraks-Wettbewerb über 71 km, den Stubai-Ultratrail sowie zum Saisonauftakt Up the Hill auf der Schwäbischen Alb. Mit Victoria Kreuzer (1:04:51) und Luisa Paller (1:10:16) landeten zwei ausgewiesene Top-Skibergsteigerinnen auf den Plätzen zwei und drei.